Johann Wolfgang BITTERER [1797-NN]

Vater: Johann BITTER [NN-NN]    Mutter: Maria Elisabetha WAGNER [1758-NN]

1797 - Geburt in Bernwinkel

Die 27 Dec Joês Wolfgangus filius legit Jois Pitter operarii in Bernwinkel, et uxoris ejus Elisabethae Cujus pater, Joannes Wagner pastor hic levante Wolgango Hois ?aul pastoris in Faillersdorf filio caelite a d. lupern Jacobs fisne baptiszatus est.

Am 27. Dezember 1797 wurde Johann Wolfgang geboren, ehelicher Sohn des Johann Pitter wohnhaft in Bernwinkel und seiner Ehefrau Elisabeth, Tochter des Johann Wagner Hirte hier.
Zeuge Wolfgang Johannes Hail, Hirte in Faillersdorf, Sohn des ??

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath, Bd. 3/11 Seite 207 Fiche 63

1829 - Überschreibung von Bärnwinkel 5

Johann Wolfgang BITTERER bekommt von seinem Vater Johann BITTER das Haus Bärnwinkel 5 "Beim Schmierbrenner" übertragen. Im Notarvertrag ist eine Gegenleistung von 550 Gulden vereinbart.

In dem Notarvertrag hat Wolfgang selbst unterschrieben, was für die damalige Zeit als Schmierbrenner sehr ungewöhnlich war.

1829 - Hochzeit mit Anna Prischenk

Am 28. April 1829 heiratet Wolfgang, Gütler in Bernwinkel, geb. 27. Dezember 1797, Sohn des Johann Pitterer, Häusler in Bernwinkel und Maria, Tochter des Johann Wagner, Hirte in Pressath, Anna, Tocher des Johann Brieschenk, + Bauer aus Altenköslarn und Catharina, geb. Groß von Unterbruck, geb. 25. Mai 1796

Trauzeugen: Die beiden Väter

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F 193 S. 114

1830 - Tod der Ehefrau Anna

Am 09. März 1830 verstirbt seine Ehefrau Anna PRISCHENK in Bernwinkel an Abzehrung¹.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath Fiche 212 Bd. 8/26 S. 469

1830 - Hochzeit mit Sibilla KAUBER

Am 13. Juni 1830 heiratet Johann PITTERER, Häusler in Bärnwinkel Nr. 39, geb. 27.12.1797, Sohn des Johann PITTERER, Häusler in Bernwinkel und der Maria, geb. WAGNER die Sibilla KAUBER, geb. 03.03.1803, Tocher des David KAUBER, lediger Knecht in Pichlberg und der Theresia GRÜNER, geb. in Schlammersdorf

Trauzeuge: Vater des Bräutigams und Johann Pscherer, Schuster in Bärnwinkel

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F193 S. 118

1830 - Geburt des Sohnes Franz

Am 02. Dezember 1830 wird Franz BITTERER in Bärnwinkel geboren und getauft.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F91 S. 151

1830 - Tod des Sohnes Franz

Am 06. Dezember 1830 stirbt Franz nach nur vier Tagen an Schwäche.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F212 Bd. 8/26 S 475

1832 - Geburt des Sohnes Georg Adam

Am 18. Juli 1832 wird Georg Adam BITTERER in Bärnwinkel geboren.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F92 S. 168

1833 - Brand

Im Regierungs-Blatt für das Königreich Bayern von 1833 wird die "Hauprechnung der Allgemeinen Brandversicherungsanstalt" für die Jahre 1831/32 gelistet. Hier findet sich die Nennung einer Zahlung von 800 fl an Wolfgang Bitterer aus Bärenwinkel bestätigt durch das Amtsgericht Hof.

1834 - Geburt der Tochter Maria Magdalena

Am 02. April 1834 wurde die Tochter Maria Magdalena BITTERER in Bärnwinkel geboren.

Sie ist vermutlich kurz nach der Geburt verstorben, da zwei Jahre später eine gleichnamige Tochter geboren wurde.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F93 S. 190

1836 - Geburt der Tochter Maria Magdalena

Am 08. Februar 1836 wurde eine weitere Tochter mit dem Namen Maria Magdalena BITTERER geboren.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath, F94 S. 214

1839 - Geburt und Tod von Zwillingen

Am 06. August 1939 wurden Zwillinge geboren, Kinder des Wolfgang Pitterer, Häusler in Bernwinkel 48, viertelstunde alt, verstorben an früher Geburt.

Am 08. August 1939 wurden die namenlosen Zwillinge beerdigt.

Quelle: BZAR, Pfarrei Pressath F 216 Nd. 8/30 S. 557

1847 - Zwangsversteigerung

Eine Veröffentlichung in der Bayerischen Landbötin von 1847:

Bekanntmachung

Auf Antrag eines Gläubigers wird das den Wolfgang Bitterer'schen Eheleuten zu Bärnwinkel gehörige Anwesen, bestehend:
a) in dem genannten, mit Ziegeltaschen eingedeckten, eingädigen Wohnhause mit angebauter Stallung und Stadel inter einem Dache nebst Backofen u. Brunnen;
b) dem Saamgärtel zu - Tgw. 2 Dez.;
c) 4 Tgw. 75 Dez. Aecker;
d) 6 Tgw. 39 Dez. Wiesen;
e) 19 Dez. Oedung am
Donnerstag den 22. April d Js. Nachmittags 2 Uhr
in loco Bärnwinkel öffentlich versteigert, wozu Kaufsliebhaber mit dem Anhange eingeladen werden, daß die nähere Beschreibung der erwähnten Realitäten und die darauf ruhenden Lasten in der Zwischenzeit im diesseitigen Gerichslokale eingesehen werden können.
Die obengenannten Gutsbestandteile wurden am 16. d. Mts auf 1075 fl. geschätzt und wird bemerkt, daß der Zuschlag nach §. 64 des Hypothekengesetzes vom 1. Juni 1822 vorbehaltlich der Bestimmungen der $$. 98 - 101 der Prozessnovelle vom 17. November 1837 erfolgt.
Die dem Gerichte unbekannten Kaufsliebhaber haben sich mit legalen Vermögenszeugnissen zu versehen, ausserdem sie nicht zur Versteigerung gelassen werden.
Eschenbach am 25. März 1864
Königliches Landgericht
Pausch

Auf Nachfrage im Staatsarchiv in Amberg konnte hierzu kein gerichtlicher Vorgang gefunden werden, vermutlich kam die Zwangsversteigerung nicht zustande.

Fußnote
  1. Abzehrung ist eine unscharfe Bezeichnung verschiedener Krankheiten mit dem Symptom des Gewichtsverlustes wie z.B. Tuberkulose.

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